INFOS VOM 3. Juni 2020

Wie angekündigt, habe ich für die Veranstalter von Turnieren weitere Informationen zu den geforderten Schutzkonzepten. Der SVPS hat heute dazu folgendes mitgeteilt:

Ab dem 6. Juni 2020 dürfen unter Auflagen wieder Pferdesportveranstaltungen mit maximal 300 Teilnehmenden durchgeführt werden. Zentral dabei ist: Alle Veranstalter müssen ein eigenes Schutzkonzept für ihre Veranstaltung vorweisen können. Dieses muss nicht beim SVPS, Swiss Olympic oder dem Bundesamt für Sport eingereicht werden. Es wird weder offiziell plausibilisiert noch genehmigt.

Der Schweizerische Verband für Pferdesport hat Empfehlungen für die Ausarbeitung individueller Schutzkonzepte zusammengestellt. Ebenfalls steht eine Schutzkonzept-Vorlage zur Verfügung. Diese Dokumente stehen unter den folgenden Links zum Download bereit:

Empfehlungen Schutzkonzept SVPS

Vorlage Schutzkonzept SVPS

Rahmenvorgaben für den Sport nach Lockerung der Massnahmen

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INFOS VOM 27. MAI 2020

​Liebe Rösseler

 

Nun war es heute also endlich soweit, der Bundesrat hat weitere Lockerungen der Corona-Massnahmen kommuniziert. Auch wir Pferdesportler profitieren davon, denn ab dem 6. Juni 2020 sind Pferdesportveranstaltungen wieder erlaubt. Ebenso auch Brevet- und Lizenzprüfungen. Ausserdem haben auch die Reitschulen wieder die Erlaubnis Gruppenunterricht abzuhalten und Reitlager anzubieten. Dies aber alles unter Einhaltung der Schutzmassnahmen.

 

Für die Veranstalter heisst das, dass auf einem Turnier gleichzeitig nicht mehr als 300 Personen anwesend sein dürfen. Dazu gehören neben den Teilnehmenden auch die Grooms, die Helfer, die Offiziellen und die Zuschauer.

Wie die Schutzmassnahmen genau umgesetzt werden müssen, ist im Detail noch nicht bekannt. Der SVPS wird dies mit Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport (BASPO) besprechen und danach informieren. Selbstverständlich werden auch wir die Informationen weiterverbreiten. Schon jetzt ist klar, dass die Distanzregeln weiterhin eingehalten werden müssen. Wenn dies nicht möglich ist, dann muss das Contact Tracing sichergestellt sein, zum Beispiel mit Präsenzlisten.

Wird eine Festwirtschaft geführt, dann gelten die Schutzbestimmungen der Gastrobranche.

 

Weiterhin nicht erlaubt sind Veranstaltungen mit bis zu 1’000 Personen. Der Bundesrat wird am 24. Juni 2020 diesbezüglich weitere Entscheidungen treffen. Verboten bis am 31. August 2020 sind Grossveranstaltungen mit über 1'000 Personen.

 

Bei Gruppenunterricht, auch im Bereich Voltige und Fahrsport, gelten die Teilnehmenden als „fixe“ Gruppen. Bei „fixen“ Gruppen muss der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden. Erkrankt jedoch ein Gruppenteilnehmender an Covid-19, dann muss die ganze Gruppe in Quarantäne, beziehungsweise die erkrankte Person in Isolation. Dasselbe gilt für Reitlager. Ganz allgemein heisst das, dass das Contact Tracing sichergestellt sein muss.

 

Ich bin guter Dinge, dass wir auch diese Phase der Lockerung mit Bravour bestehen und damit auf weitere Lockerungen Ende Juni/Anfang Juli hoffen können.

 

Herzliche Grüsse

 

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

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13. Mai 2020: Wichtige Information für Veranstalter: Achtung, noch sind Veranstaltungen nicht erlaubt!

Liebe OK-Präsidentinnen und OK-Präsidenten

 

Der Vorstand des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport SVPS hat am 11. Mai nach Konsultation der Reglementskommission SVPS eine Weisung verabschiedet, die mit befristeten Reglementsanpassungen den Re-Start in die Turniersaison 2020 nach der Aufhebung oder Lockerung des Veranstaltungsverbots definiert. Zentrale Punkte sind dabei die Möglichkeit zur Startplatzbeschränkung für eine bessere Planungssicherheit sowie Anpassungen im Bereich der Start- und Preisgelder. Ab wann und in welchem Rahmen wieder Turniere durchgeführt werden können, ist noch nicht bekannt.

 

Bei den Disziplinen Springen, Concours Complet und Voltige betrifft dies vor allem eine wichtige Anpassung beim Nennsystem: Anstelle eines Nennschlusses wird eine Nennphase nach dem Prinzip «First come, first served» eingeführt. Damit kann der Veranstalter genau definieren, wie viele Startende pro Prüfung starten können und er erhält damit Planungssicherheit. Nur so wird er das Schutzkonzept mit einer vom Bundesrat allenfalls vorgebebenen beschränkten Zahl zugelassener Personen auf Platz während der Veranstaltung einhalten können.

 

Die Erhöhung der Startgelder um einen Covid-19 Zuschlag sowie die Möglichkeit der Reduktion der Preisgelder sollen allenfalls fehlende Sponsorengelder teilweise ausgleichen und damit den Veranstaltern finanzielle Erleichterung bringen. Die Weisung «Veranstaltungen 2020 – Covid-19» definiert dabei für die einzelnen Disziplinen unterschiedliche zwingende oder freiwillige Massnahmen.

 

Wichtige Informationen für das Bearbeiten der Ausschreibungen mit den Reglementsanpassungen COVID-19

 

  • Damit die Ausschreibungen entsprechend angepasst werden können, werden wir alle «geplanten» oder «zur Kontrolle gesendeten» Ausschreibungen wieder an die OAS Verantwortlichen zurücksenden.

 

  • Für die Ausschreibungen der Disziplinen Springen, CC und Voltige muss zwar ein Nennschluss zur Bearbeitung definiert werden, sobald die Ausschreibung aber zur Kontrolle an den SVPS eingereicht wird, werden wir die neue Nennphase eingeben. Auf der Ausschreibung erscheint dann Nennphase Montag xx.xx.2020 ab 12Uhr. Die Nennphase wird im Normalfall am Montagmittag um 12.00 Uhr 4 Wochen vor der Turnierwoche geöffnet. Beispielsweise Montag KW 18 für Turniere in KW 22. Die Nennphase kann aufgrund der im Moment allenfalls kurzfristig zu erwartenden Beschlüsse des Bundesrates auch kürzer angesetzt werden, muss einfach vorgängig kommuniziert sein.

 

  • Veranstaltungen der Disziplinen Dressur und Fahren behalten den Nennschluss und die Nachnennphase.

 

  • In der Disziplin Springen muss die für die gesamte Veranstaltung gewählte Variante der Erhöhung des Startgeldes (Variante 1 oder 2) und Reduktion der Preisgelder (Varianten 1 bis 4) in den Fussdaten der Ausschreibung vermerkt werden. Für die Disziplin Dressur nicht, da nur eine Variante möglich ist.

 

  • Bei schon geplanten Veranstaltungen mit Nennungen werden alle Nennungen von uns gelöscht und es muss nach Anpassung und Publikation der Ausschreibung neu genannt werden.

 

  • Das Auswechseln von ganzen Paaren gilt von nun an zwingend in allen Disziplinen als Neumeldung. Ein eigenhändiger Startplatzhandel unter den Reitern ist nicht gestattet. Damit soll verhindert werden, dass sich Reiter bei Öffnung der Nennphase Startplätze sichern und diese dann verkaufen, wenn die Felder voll sind. Dies muss vom Veranstalter kontrolliert werden.

 

  • Bei Veranstaltungen mit Nennphase gibt es keine Zwischenabrechnung mit einer vor dem Turnier erfolgenden Auszahlung der Nenngelder an den Veranstalter, sondern nur eine Schlussabrechnung. Damit das Geld möglichst schnell an den Veranstalter ausbezahlt werden kann, müssen die offiziellen Start- und Ranglisten innerhalb 48 Stunden nach Veranstaltungsende an den SVPS gesendet werden, damit die Resultate bearbeitet werden können. Erst nach Abschluss dieser Arbeit kann die Schlussabrechnung und die Auszahlung ausgelöst werden.

 

Neuigkeiten OAS nach Integration in my.fnch.ch

 

  • Nach der Integration des OAS in my.fnch.ch am 13.05.2020 müssen Spezialprüfungen zwingend in den Bemerkungen beschrieben werden und nicht wie bisher in der Kategorie. Auch bei kopierten Veranstaltungen wird bei Spezialprüfungen in der Kategorie nur SP/CS, SP/CD und SP/CA übernommen.

 

  • Nach der Integration des OAS in my.fnch.ch wird automatisch während der Bearbeitung eine PDF-Datei generiert, welche zu jeder Zeit im Ausschreibungsprozess heruntergeladen und zu eigenen Zwecken verwendet werden kann.

 

  • Weiter haben Sie neu die Möglichkeit zwischen 7 einzelnen Logos, einem Banner oder wie bisher einem Logo links und einem Logo rechts zu wählen. Solange noch kein Bild eingefügt wurde, erscheinen alle 3 Varianten, sobald eine Variante gewählt wird, sind die beiden anderen Varianten nicht mehr sichtbar.

 

  • Für das Erstellen von Ausschreibungen in italienischer Sprache sind nun alle vorgegebenen italienischen Textbausteine (Raster der Ausschreibung, Bezeichnung aller Personen, obligatorische Fussdaten) im System hinterlegt, und werden automatisch eingefügt, wenn Italienisch als Sprache der Veranstaltung gewählt wird. Die Bearbeitungssprachen des OAS bleiben jedoch Deutsch und Französisch.

 

  • Beim Anwählen der Prüfungen der einzelnen Disziplinen erscheinen Hilfstexte, die das Erstellen der Ausschreibung erleichtern sollen.

Reiterliche Grüsse

Andrea Bürki

Präsidentin Pferdesportverband Nordwest PNW

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Wichtige Information für Turnierveranstalter in Zusammenhang mit der Corona-Epidemie

 

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Kolleginnen und Kollegen

 

Das neue Coronavirus hat unser aller Leben in den letzten Wochen stark beherrscht und auch wenn die Fallzahlen sinken, sind die Auswirkungen nach wie vor gross. Im Pferdesport werden die Massnahmen zwar auf die kommende Woche gelockert, Veranstaltungen sind aber nach wie vor nicht erlaubt. Ich bin mir bewusst, dass sich viele Organisationskomitees mit dem Gedanken befassen ihre Veranstaltung abzusagen.

Damit aber auch in diesem speziellen Jahr Veranstaltungen möglich sind, hat eine breit aufgestellte Arbeitsgruppe mit dem Namen «Veranstaltungen 2020 – Covid-19», unter der Führung des SVPS ein Konzept für die allfällige Wiederaufnahme von Reitsportveranstaltungen ausgearbeitet. Zur Arbeitsgruppe gehören auch alle Präsidentinnen und Präsidenten der Regionalverbände und einige Turnierveranstalter. An einer Videokonferenz Mitte April wurden Lösungsvorschläge diskutiert, welche die Durchführung von Pferdesportveranstaltungen aus finanzieller Sicht überhaupt möglich machen und trotzdem attraktiv bleiben. Aus den Vorschlägen wurde mittlerweile eine Weisung erarbeitet. Diese Weisung wurde in einem ersten Schritt von den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe geprüft und anschliessend nochmals überarbeitet. Mittlerweile ist das Dokument zur Vernehmlassung an die Reglementskommission weitergereicht worden. Ziel ist, trotz der wirtschaftlichen Situation, Veranstaltungen durchzuführen. Unter anderem wurden die Start- und Preisgelder und die Nennphasen angepasst. Wir von der Arbeitsgruppe «Veranstaltungen 2020 – Covid-19» sind überzeugt, dass es durch die Anpassung der Reglemente möglich ist auch in diesem Jahr Veranstaltungen durchzuführen.

Sobald die erarbeitete Weisung genehmigt ist, werden wir Sie informieren. Ich bitte Sie, bis zu diesem Zeitpunkt Ihre Veranstaltung noch nicht abzusagen. Natürlich können Sie sich auch mit Ihren Anliegen oder Fragen an den PNW-Vorstand wenden, denn dafür sind wir da!

Uns ist bewusst, dass auch ein «neues» Reglement nichts bringt, sollte der Bundesrat den Pferdesportveranstaltern kein grünes Licht geben. Dies erfahren wir aber frühestens am 28. Mai 2020. Immerhin sind wir Reiter in der privilegierten Lage, dass die Abstandsregeln naturgegeben problemlos eingehalten werden können. Auch sind Reiterinnen und Reiter durch unser Nennsystem automatisch gespeichert. Das gleiche gilt für Funktionäre und für Helfer.

 

Internationale Starts sind sicherlich in weite Ferne gerückt, denn Grossveranstaltungen sind bis Ende August in der Schweiz nicht erlaubt. Das gleiche gilt für das umliegende Ausland. Dazu kommt, dass die Grenzen nach wie vor geschlossen sind.

 

An dieser Stelle möchte ich Sie noch darüber informieren, dass der PNW-Final Springen am 12. Juli 2020 nicht stattfinden wird. Eine mögliche Verschiebung auf ein späteres Datum ist nicht ausgeschlossen. Sollten in den kommenden Wochen wieder Veranstaltungen möglich werden, wird der PNW-Vorstand zu einer Präsidentenkonferenz einladen (gerne auch mit OK-Präsidenten), um die bestehenden Turnierdaten abzugleichen und auch über mögliche Verschiebedaten für abgesagte Turniere zu diskutieren.

 

Zu guter Letzt möchte ich mich an dieser Stelle beim SVPS für seine grossartige Arbeit in den letzten Wochen bedanken. Durch den Einsatz unseres Dachverbandes wurde uns das Reiten nie verboten, so wie es unter anderem in Frankreich der Fall ist. Auch die Wiederaufnahme des Reitunterrichts konnte der SVPS durch seine erarbeitete «Exit-Strategie» in Bundesbern erwirken. Von Beginn an wurden die Regionalverbände in die Arbeit einbezogen und es fand ein regelmässiger Austausch statt. Ich kann nur sagen «Chapeau»!

 

Ich wünsche Ihnen weiterhin beste Gesundheit und hoffentlich bis bald an einem Concours in der schönen Nordwestschweiz!

 

Herzlichst

 

Andrea Bürki

Präsidentin Pferdesportverband Nordwest PNW

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INFOS VOM 30. APRIL 2020

Liebe Mitglieder, liebe Pferdebesitzerinnen, Stallbetreiber und Reiterinnen

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 11. Mai 2020 Trainings und Reitstunden wieder erlaubt sind. Dies unter der Voraussetzung, dass die Covid-19-Fallzahlen nicht wieder stark ansteigen und unter der Voraussetzung, dass die Schutzkonzepte eingehalten werden. Diese Schutzkonzepte sind vom SVPS erstellt und vom Bundesamt für Sport (BASPO) kontrolliert worden. Wir bitten alle, sich an diese Auflagen und Hygienemassnahmen zu halten, denn nur so sind Trainings und Reitstunden überhaupt wieder möglich. Die Plakate können ausgedruckt und an den Hallen und Reitplätzen aufgehängt werden.

 

Wann Reitsportanlässe wieder möglich sein werden, ist nach wie vor unklar. Der PNW-Vorstand wird an seiner nächsten Sitzung am 6. Mai 2020 erneut darüber diskutieren, denn es ist natürlich fraglich, ob Veranstaltungen unter den gegebenen Umständen und mit den Auflagen überhaupt Sinn machen. Wir werden zeitnah informieren. 

Herzliche Grüsse

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

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INFOS VOM 29. APRIL 2020

 

Liebe Mitglieder, liebe Pferdebesitzerinnen, Stallbetreiber und Reiterinnen

 

Die lange Durststrecke scheint ein Ende zu haben. Der Bundesrat hat heute kommuniziert, dass ab dem 11. Mai 2020 der Breitensport ohne Körperkontakt wieder erlaubt ist. In wenigen Tagen dürfen also, aller Voraussicht nach Pferdesportlerinnen und Pferdesportler wieder unter Anleitung trainieren. Wichtig ist einfach, dass sich auf einem Reitplatz oder in einer Reithalle nicht mehr als fünf Personen aufhalten. Noch ist die entsprechende Verordnung des Bundesrates nicht im Detail vorhanden. Sobald diese da ist und ich weitere Informationen vom Sportamt Baselland habe, werde ich weitere Informationen verbreiten.

Herzliche Grüsse

 

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

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INFOS VOM 17. APRIL 2020

Liebe Mitglieder, liebe Pferdebesitzerinnen, Stallbetreiber und Reiterinnen

 

Gestern hat der Bundesrat über die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die Covid-19-Epidemie informiert. Geplant ist eine Lockerung der Massnahmen in mehreren Schritten. Die dafür notwendigen Verordnungen wird der Bundesrat erst am kommenden Montag kommunizieren, entsprechend ist noch vieles unklar und wir müssen abwarten. Eines ist aber mittlerweile sicher, Veranstaltungen bleiben bis zum 7. Juni 2020 verboten. Dies betrifft auch den Pferdesport. Aus diesem Grund sind weitere Turniere im PNW-Gebiet abgesagt:

 

27. Mai                     Balsthal (CS)

29. Mai bis 1. Juni   Möhlin (CS)

1. Juni                      Laufen (CS)

3. Juni                      Schänzli Basel (CS)

6. bis 7. Juni            Bubendorf (CS)

 

Die Veranstalter wurden vom PNW auf das weitere Veranstaltungsverbot hingewiesen.

Der Bundesrat wird erst am 27. Mai entscheiden, ob und ab wann wieder öffentliche Veranstaltungen erlaubt sein werden. Es ist uns bewusst, dass dies für Veranstaltungen ab Mitte Juni sehr kurzfristig ist.

 

Auch der SVPS erarbeitet eine sogenannte Exit-Strategie für den Pferdesport. In einem ersten Schritt fand am 16. April 2020 eine Videokonferenz mit dem SVPS-Vorstand, Vertretern der SVPS-Leitungsteams, Vertretern der Regionalverbände und mit Turnier-Veranstaltern statt. Die Konferenz zeigte, dass die Situation auf Verständnis stösst. Ein Anliegen aller Teilnehmenden war aber auch, dass Turniere sobald es der Bund wieder zulässt, möglich sein sollen. Dazu wird Swiss Olympic als Dachverband des Schweizer Sports zusammen mit dem Bundesamt für Sport (BASPO) und den Sportverbänden heute, 17. April eine Exit-Strategie besprechen, die alle Sportarten abdecken soll. Der SVPS hat seine Exit-Strategie bei Swiss Olympic eingereicht, damit eine Grundlage bestehet und die Existenz des Pferdesports gesichert bleibt. Mehr dazu in der Medienmitteilung des SVPS.

Noch ein paar Worte zum Schluss: Die etappenweise Lockerung der Massnahmen machen Sinn. Denn nur so ist es möglich die Fallzahlen zu beobachten und wenn nötig wieder Massnahmen zu ergreifen. Natürlich hoffen wir alle, dass dies nicht nötig sein wird. Dass die Fallzahlen bei uns in der Schweiz deutlich tiefer sind, wie zum Beispiel in Italien, Spanien oder den USA, hat nicht damit zu tun, dass das Virus weg ist, es hat damit zu tun, dass frühzeitig Massnahmen ergriffen wurden und wir uns mehrheitlich gut an diese Massnahmen gehalten haben. Aus diesem Grund appelliere ich erneut an Sie, sich weiter an die Massnahmen «Abstand und Hygiene» zu halten. Ausserdem sollen gefährdete Personen auch nach dem 27. April, wenn immer möglich zu Hause bleiben. Auch sind weiterhin Ansammlungen von mehr als fünf Personen nicht erlaubt! Wir sind dankbar, wenn auch die Ställe ihre Covid-19-Stallordnungen weiter aufrechterhalten.

Ich hoffe sehr, Ihnen schon bald erfreulichere Zeilen schreiben zu können.

Herzliche Grüsse

 

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

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INFOS VOM 5. APRIL 2020

 

Liebe Mitglieder und liebe Pferdebesitzerinnen

Einige von Ihnen haben ihre Pferde nicht in der Schweiz, sondern im Elsass oder im südbadischen Raum eingestallt. In der aktuellen Corona-Lage ist das ein grosses Problem, denn es ist kaum möglich über die Grenze zu kommen. Wie ich schon in meinem Post am 24. März geschrieben habe, nehmen wir dieses Problem sehr ernst. Zwischenzeitlich habe ich auch mit mehreren deutschen Bundestags- und Landtagsabgeordneten und mit französischen Ratsmitgliedern aus der Grenzregion schriftlich Kontakt aufgenommen. Dabei habe ich auch konkrete Vorschläge gemacht, wie wir Verfahren könnten, damit Sie als Pferdebesitzer trotzdem in den Stall gehen könnten. Leider sind die Antworten der Angeschriebenen allesamt gleich; sie verstehen zwar die Problematik, sehen aber auch keinen Ausweg. Wir müssen bedenken, dass derzeit nicht einmal Besuche von Familienangehörigen über die Grenze erlaubt sind. Vor diesem Hintergrund sind Besuche zur Betreuung von Pferden erst recht nicht möglich. Bedenken wir die nach wie vor steigenden Zahlen der infizierten Personen, ist die Haltung der Behörden sicherlich nachvollziehbar.
Ich hätte Ihnen wirklich sehr gerne eine Lösung für das Problem aufgezeigt, aber es gibt schlichtweg keine. Nun hoffen wir im Interesse aller Menschen und Tiere, dass die Corona-Lage schnell vorüber ist. Wichtig ist darum, dass wir uns alle an die Massnahmen halten, auch wenn es nicht einfach ist. Wir sind es aber unseren Mitmenschen schuldig!

Herzliche Grüsse und bleiben Sie gesund

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

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ERGÄNZT MIT NEUEN BESTIMMUNGEN ZUR NUTZUNG DER VEREINSHALLEN

Liebe Mitglieder, liebe Pferdebesitzerinnen, Stallbetreiber und Reiterinnen

 

Seit einigen Tagen ist unsere Welt nicht mehr so, wie sie war. Unser Alltag steht Kopf, vieles ist nicht mehr erlaubt und wir sind unserer gewohnten Freiheit beschnitten. Eine Situation, die wir uns bis vor Kurzem wohl kaum hätten vorstellen können. Und trotz allem sind wir hier in der Schweiz immer noch in einer privilegierten Lage, es fehlt uns an nichts.

Trotzdem, fast täglich ändern sich die Massnahmen und Regeln des Bundes und das macht die Situation nicht einfacher! Für die Einen mag es unverständlich sein, dass es so ist. Wenn man aber, wie ich persönlich, für den Kantonalen Krisenstab tätig ist, dann hat man auch den Blick hinter die Kulissen. Auch für uns von den Behörden ist jeder Tag anders, die Entwicklung der Krise und vor allem die Weiterverbreitung des Virus ist schlichtweg nicht absehbar und schon gar nicht planbar. Auch wenn wir uns im Vorfeld und zu Übungszwecken mit Pandemien auseinandergesetzt haben, liess sich das Ausmass nicht voraussagen.

 

Auch für uns «Rösseler» hat diese Corona-Krise einige Auswirkungen. Viele Ställe haben seit einigen Tagen ihre Stallordnung an die Situation angepasst. Die Zeit, die wir bei unseren vierbeinigen Partnern verbringen können ist plötzlich zeitlich begrenzt. Ebenso gibt es Regeln für kleinere Räume, wie zum Beispiel der Sattelkammer und dem Reiterstübli und nicht zuletzt für den Reitplatz/die Halle, damit sich auch dort nicht zu viele Personen gleichzeitig aufhalten. Dies zum Schutz von unseren Stallkolleginnen und Stallkollegen und dem Stallpersonal, aber auch zu unserem eigenen Schutz. Der PNW ist für das überlegte Handeln sehr dankbar!  

Wir empfehlen den Pferdebesitzern auch, sich schon heute zu überlegen, wer sich um das Pferd kümmert, wenn er/sie selber mit dem Virus infiziert ist. Denn: «Wer sich mit dem Virus infiziert hat, der unterliegt zum Schutz der Bevölkerung der häuslichen Quarantäne und darf auch nicht in den Stall».

 

Der PNW ist sehr bestrebt seinen Mitgliedern, den Pferdebesitzerinnen, den Stallbetreibern, Reitlehrern, Trainerinnen und den Berufsreitern in dieser Krise eine Stütze zu sein und alle Informationen weiterzugeben. Wir sind dazu im engen Kontakt mit den anderen Verbänden und insbesondere auch mit unserem Dachverband, dem SVPS. Der SVPS leistet grossartige Arbeit und bemüht sich seinerseits uns mit Infos zu versorgen. Die Links sind auf der Webseite des SVPS aufgeschaltet. Der Vorstand des PNW hat entschieden, dass wir uns an die Regeln und Massnahmen halten, die das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen kommuniziert. Auch wenn einzelne Verbände andere Regelungen publizieren.

Auf der Seite des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen wurden die FAQ's im Bezug auf die Nutzung der Reithallen angepasst:


Pferde sind möglichst vor Ort auszureiten, unnötige Transporte und Ausritte sind zu vermeiden.
Vereinshallen sind grundsätzlich zu schliessen. Kann ein Pferd nicht anderweitig ausreichend bewegt werden, ist dies ausnahmsweise in einer Vereinshalle zulässig. Dabei ist die Anzahl der Reiter, welche die Halle gleichzeitig benutzen auf das Minimum zu beschränken. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Regeln des BAG eingehalten werden, insbesondere das social distancing.

Natürlich haben wir grosses Verständnis, wenn Ihr die Vereinshallen wieder öffnet, wir möchten aber an Euch und auch an Eure Mitglieder appellieren, die Nutzung auf ein Minimum zu reduzieren. Dies zum Schutz von jedem einzelnen. Ausserdem denken wir, dass das Reiten in der freien Natur sicherlich in dieser speziellen Zeit ein guter Ausgleich zum aktuellen Alltag ist und der Gesundheit gut tut.

 

Dem PNW ist sich bewusst, dass gerade in unserer Region auch viele Pferdebesitzerinnen und Pferdebesitzer ihr Pferd im Elsass oder im südbadischen Raum eingestallt haben. Den meisten wird der Grenzübertritt verwehrt. Wir haben uns mit verschiedenen Behörden in Deutschland und Frankreich in Verbindung gesetzt und ihnen das Problem geschildert. Eine Antwort haben wir bis jetzt nur von der Deutschen Bundespolizei erhalten. Wirklich erfreulich ist diese nicht. Denn wer nicht nachweisen kann, dass er Selbstversorger ist, dem wird die Überfahrt nicht erlaubt. Dies steht auch so in den FAQ’s. Natürlich halten wir Euch auf dem Laufenden, sollten wir neue Infos erhalten oder sollte sich die Lage als solches ändern.

 

Ich wünsche uns allen viel Durchhaltevermögen und vor allem eine gute Gesundheit.

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

 

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