AKTUELLES

3. Juni 2021

Liebe Mitglieder

 

Es ist das erste Mal, dass ich mich zu einem politischen Thema äussere und es soll auch keinesfalls zur Gewohnheit werden. Aber im Fall der beiden Agrar-Initiativen, über welche wir in wenigen Tagen abstimmen, erlaube ich mir ein persönliches Statement. Eine Annahme der Initiativen hätte - anders als man möglicherweise im ersten Moment vermuten könnte - einen grossen Einfluss auf die Pferdebranche. Auch wenn die Pferdezucht innerhalb der Landwirtschaft eine besondere Stellung hat, wären die Auflagen für die Fütterung immens. Denn die Trinkwasser-Initiative gibt vor, dass die Pferde in der Landwirtschaftszone faktisch nur noch mit betriebseigenem Futter gefüttert werden dürfen. Es haben aber längst nicht alle Betriebe genügend Fläche haben, um das gesamte Futter selbst zu produzieren. Immerhin leben in der Schweiz 75 Prozent aller Equiden auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. In Zahlen ausgedrückt sind das rund 60'000 Pferde, Ponys, Esel etc. (Stand 2020/Quelle Bundesamt für Statistik). Neben dem herkömmlichen Kraftfutter sind viele unserer Pferde auch auf Ergänzungsfutter angewiesen, welches häufig aus dem Ausland importiert wird. Dieser Import wäre künftig ebenso nicht mehr möglich, wie der gängige Austausch von Heu und Emd zwischen Bauernhöfen. Mit der Annahme der Trinkwasser-Initiative dürfen die Pferde in der Landwirtschaftszone faktisch nur noch mit betriebseigenem Futter gefüttert werden. Bei Annahme der Pestizid-Initiative würden zudem die Preise für inländisch produziertes Futter stark steigen.

Natürlich steht es jedem Bauer und jeder Bäuerin frei, weiterhin Pferde zu halten. Damit sie aber auch künftig Futter zukaufen können, müssen sie auf die Direktzahlungen verzichten. Dass dadurch die Pensionspreise steigen, liegt auf der Hand. Die Frage ist, wie viele landwirtschaftliche Betriebe diesen Weg tatsächlich einschlagen würden und wer sich dann noch leisten kann. Viel mehr ist anzunehmen, dass die Pferde aufgrund der Vorgaben aus der Landwirtschaftszone verdrängt werden. Damit müssten wir auch von grossen Weideflächen und tollen Ausreitgebieten in der unmittelbaren Umgebung Abschied nehmen.

Meines Erachtens gibt es noch weitere Argumente, die gegen die beiden Agrar-Initiativen sprechen. Aber alleine die Konsequenzen für uns Rösseler sind mir weitreichend genug, um mich gegen die Volksinitiative «für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» und «für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» zu entscheiden. Ich werde am 13. Juni 2x Nein stimmen.

 

Herzliche Grüsse

Andrea Bürki, Präsidentin PNW

24. März 2021

EQUINES HERPESVIRUS | AUFHEBUNG DER EINSCHRÄNKUNGEN
An ihrer gestrigen Sitzung kam die Taskforce des SVPS, bestehend aus der Veterinärkommission und den Disziplinentierärzten sowie einer Vertreterin der nationalen Meldestelle für ansteckende Pferdekrankheiten Equinella, nach einer sorgfältigen Analyse der aktuellen Situation einstimmig zum Schluss, dass die Sperre für Veranstaltungen aus veterinärmedizinischer Sicht ab dem 29. März 2021 aufgehoben werden kann. Diesem Antrag stimmte der Vorstand heute Morgen zu.

12. März 2021

OFFIZIELLE PARTNERSCHAFT WIRD WEITER GEFÜHRT

Das Jahr verging wie im Flug! Bereits seit einem Jahr wird der PNW von der Lucky Horse AG um Peter Bächer und sein Team als offizieller Partner unterstützt.

Mit diesem Engagement leistet Peter einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Pferdesports.

Wir möchten Ihm für die gute Zusammenarbeit ganz herzlich danken und freuen uns besonders, dass wir weiterhin auf seine partnerschaftliche Unterstützung zählen dürfen.

Gerne möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Lucky Horse AG seit dem 1. März 2021 wieder mit dem gesamten Sortiment zu den gewohnten Öffnungszeiten für euch da ist.

Einen Besuch lohnt sich bestimmt...

www.lucky-horse.ch

10. März 2021

HÄUFIGE FRAGEN ZUM EQUINEN HERPESVIRUS

Als Ergänzung zu den bereits verfügbaren Informationen finden Sie hier eine Zusammenstellung der häufigsten Fragen, die in den letzten Tagen bei der Geschäftsstelle des SVPS eingegangen sind.

08. März 2021

EQUINES HERPESVIRUS: SVPS VERHÄNGT TURNIERSTOPP IN DER SCHWEIZ

Vor dem Hintergrund des aktuellen Ausbruchs des Equinen Herpesvirus (EHV-1) an einem Springturnier in Valencia (ESP) hat der Vorstand des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVPS) am 8. März 2021 beschlossen, die Austragung von nationalen Turnieren in der Schweiz bis am 28. März zu verbieten. Gleichzeitig rufen Experten dazu auf, Ruhe zu bewahren, denn die Schweiz ist bisher nur von sehr wenigen Fällen betroffen.

04. März 2021

RAHMENBEDINGUNGEN FÜR NATIONALE TURNIERE 2021 FESTGELEGT

Der Vorstand und die Reglementskommission haben die neuen Weisungen «Veranstaltungen 2021 – COVID-19», welche die Rahmenbedingungen für Turniere der anstehenden Saison festlegen, verabschiedet. Ausgearbeitet wurden die Weisungen von der Arbeitsgruppe «Veranstaltungen 2021 – COVID-19», die sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller am Turniersport beteiligten Akteure zusammensetzt.

13. Februar 2021

Die Austragungsorte und Daten für die Veranstaltungen "Tag der Jugend" sind bekannt:

 

07.-09. Mai in Biel-Benken

30. Mai in Lausen

21.-22. August in Aesch

13. Januar 2021
Pferdesport von der Verschärfung der Covid-19-Massnahmen nicht betroffen - FNCH
 
Umso wichtiger: Vor dem Hintergrund des Tierschutzes und der Unfallverhütung wird der Pferdesport also weiterhin privilegiert behandelt. Wir alle, die Pferdesport betreiben, sollten bemüht sein, diese Ausnahmeregelung mit Vernunft und Zurückhaltung zu nutzen und beim Bewegen unserer Pferde keine unnötigen Verletzungs- und Ansteckungsrisiken eingehen.
26. November 2020
Informationen zur JuPro
Die JuPro soll auch im kommenden Jahr stattfinden. Aufgrund der aktuellen Situation findet die Sichtungsprüfung voraussichtlich im Februar 2021 statt. Zu gegebener Zeit finden Sie hier und im PNWaktuell weitere Informationen.
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